Dokumentieren - Analysieren - Optimieren - Etablieren
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27.05.2017

Morbus Betriebsblindheit

Lieber Leser,

Morbus Turba Amaurose - die Betriebsblindheit - ist eine nicht zu unterschätzende Beeinträchtigung des „Überblickes“. Meist zeigen sich die Folgen der durch Routine verwachsenen Strukturen in unangemessenen Wahrnehmungs- und Beurteilungstendenzen. Betroffene berichten, dass Sie diese Diagnose sehr überrascht hat. Zitate wie: „Das habe ich nicht kommen sehen.“ „Da war ich wohl auf einem Auge blind.“ oder „Evtl. habe ich zu oft ein Auge zugedrückt.“, sind typische Begleiterscheinungen von Morbus Turba Amaurose. Das ständige, einseitige Fokussieren erschwert es dem Unternehmerauge, den uneingeschränkten Überblick zu behalten. Die Diagnose der einfach zu heilenden Betriebsblindheit, ist der erste und wichtigste Schritt zur Wiederherstellung des ganzheitlichen Sehvermögens. Vom Tunnelblick wieder zur Panorama-Ansicht. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Beste Grüße

Markus C. Grill





28.06.2017

Auch Sie sind sicherlich davon betroffen

Lieber Leser,

fast jeder vierte Beschäftigte in Deutschland ist Niedrigverdiener. Der Niedriglohnsektor hat sich auf hohem Niveau verfestigt. Viele müssen trotz Ausbildung oder anderer Umstände auf geringem Stundenlohnniveau arbeiten. Hierdurch geht oftmals das Interesse an der eigenen Arbeit verloren. Mangelndes Engagement, Betriebsblindheit und Arbeiten nach „Schema F“ sind die Folge. Hier setzt meine Unternehmensberatung an. Erst arbeiten, dann beraten. Ich erarbeite mir als Teil der Belegschaft die Erfahrungen, welche meine Optimierungsansätze so praxisnahe machen (→ Undercover Unternehmensberatung) Durch mein Studium der Psychologie sowie der Ausbildung zum Hubschrauberpiloten ist es mir möglich, die emotionale Seite des Angestellten (durch Empathie) mit der sachlichen Herangehensweise eines Piloten (Sachlichkeit, effizient zielgerichtetes Arbeiten [Checklisten]) zu verknüpfen, und hierdurch die bestmöglichen Optimierungspotentiale aufzuzeigen. Namhafte Firmen haben bereits durch meine Ideen immense Kosten einsparen können. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Beste Grüße

Markus C. Grill





11.07.2017

Ansteckungsgefahr kompensieren

Lieber Leser,

etablierte Probleme besser lösen ist der das Ansatz meiner Undercover Unternehmensberatung. Ein Ziel der Agenda 2010 war es, die Arbeitslosigkeit zu senken, die damals bei etwa 10% Prozent lag. Langzeitarbeitslose und gering qualifizierte Arbeitnehmer sollten wieder einen Job finden – wenn auch einen schlecht bezahlten. Die Regierung ermöglichte die Möglichkeiten der Unternehmen, Arbeitnehmer als geringfügig Beschäftigte anzustellen, und sie deregulierte die Leiharbeit. Die Zahl der Geringverdiener ist laut dem DIW von 15,7 % im Jahr 1995 auf 21,9 % im Jahr 2015 gestiegen. Aufgrund dieser prekären Arbeits- und Lebenssituation, leidet die Motivation und Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter. „Für den Stundenlohn arbeite ich nur das nötigste.“ „Die da oben wissen doch gar nicht was hier bei uns abgeht und entscheiden über unsere Köpfe hinweg.“ „Die Chefs sollten mal einen Tag mit uns arbeiten, um zu verstehen was wir meinen.“ „Das haben wir schon immer so gemacht, und dabei bleibt es.“ „Verbesserungsvorschläge abgeben? Niemals, da verdienen die da oben ja noch mehr und bei uns bleibt nichts hängen.“ Diese und diverse andere Äußerungen sind im Pausenraum und in den Raucherpausen täglich zu hören. Ein unmotivierter Angestellter kann hierdurch viele weitere Angestellte „anstecken“. Wie Sie diesen Teufelskreis beenden können, oder zumindest die Auswirkungen reduzieren, zeige ich Ihnen durch meine innovative Art der Unternehmensberatung – ERST ARBEITEN, DANN BERATEN.

Beste Grüße

Markus C. Grill





02.08.2017

Innovation durch Erfahrung

Lieber Leser,

ich zeige Ihnen Innovation durch Erfahrung. Meine Dienstleistung ist nicht mit anderen Unternehmensberatungen vergleichbar. Die Mitarbeit als voll-integriertes Mitglied Ihrer Belegschaft in Vollzeit (für 1,2 oder mehr Wochen) ermöglicht den Zugang zu Betriebsabläufen und Kollegen, wie es nur einem Angestellten möglich ist. Dieser Einblick ist unentbehrlich! Klassische Unternehmensberatung kann dies nicht leisten, da sich Ihre Angestellten hierdurch in starkem Maße kontrolliert, bewertet und gestört fühlen. Sieben eingetragene Gebrauchsmuster beim Deutschen Patent- und Markenamt sowie etliche Innovationen bei diversen Arbeitgebern, verdeutlichen das Umsetzen der Theorie in praktisches Handeln. Wertvolle Erfahrungen durfte ich in über 60 Unternehmen sammeln. Viele dieser Firmen profitieren langfristig durch maßgeschneiderte, eingebrachte Innovationen.

Beste Grüße

Markus C. Grill





16.08.2017

Gut geht auch noch besser

Lieber Leser,

GUT, geht auch wesentlich BESSER. Subjektive Beurteilungskriterien bewerten objektive Sachverhalte. Was für den einen gut, ist für den anderen gerade Mal ausreichend. Persönlicher Anspruch, eigene Präferenzen, jeweiliges Engagement und Einsatzbereitschaft formulieren Bewertungen stets parteiisch. Die Tendenz etwas als gut zu deklarieren sinkt mit der Erwartung auf ein per se gutes Ergebnis. Aufgrund monotoner Arbeitswelten ist dies häufig der Fall. Hierdurch verringert sich der Einsatzwille sowie die Einstellung zur Beurteilung des Geleisteten. AUS GUT, WIRD ALLMÄHLICH GUT IST GUT GENUG. Somit muss des einen „Fehleinschätzung“ kompensiert werden - durch die Arbeitsleistung eines Anderen. Einfaches Teambuilding, besser strukturierte Arbeitsplätze, effizientere Arbeitsabläufe oder offene Scoring-Verfahren (ohne negative Konsequenzen – positive sollten vorhanden sein) helfen, ein einheitlicheres Beurteilungssystem zu etablieren.

Beste Grüße

Markus C. Grill





21.08.2017

Mit Mut, zur Ehrlichkeit

Lieber Leser,

betriebliche Hierarchien erleichtern den Umgang miteinander, da Respekt, Höflichkeit sowie „Einpassungsfähigkeit“ gefördert werden. Sind jene Strukturen vorhanden, funktioniert alles wie ein gut funktionierendes Uhrwerk, in welchem jedes Individuum die Rolle eines bestimmten Zahnrades übernimmt – egal ob steile oder flache Hierarchiesysteme vorherrschen. Jedes Element dieses Uhrwerks ist in Abhängigkeit eines Anderen. Alle versuchen im selben Takt zu funktionieren, um immer die richtige „Uhrzeit“ korrekt darzustellen. Probleme treten gerne bei den etwas kleineren Zahnrädern auf, weshalb die angezeigte Uhrzeit etwas „nachgeht“. Jegliche Versuche die Zeit wieder aufzuholen, sind auf lange Sicht vergeudete Zeit. Die Unabänderlichkeit der Gangart erschwert den Gleichtakt. Der Versuch die Zeiger immer neu einzustellen, der Austausch einzelner Zahnräder oder die Möglichkeit zur Nachjustierung ändern jedoch nicht die Gangart, sodass bald wieder Probleme auftreten. Die Hierarchiestruktur, so unverzichtbar sie auch ist, hat einen großen Nachteil: Sie verhindert sehr häufig die Ehrlichkeit von unten nach oben. Viele Angestellte sehen sich aufgrund des Anstellungsverhältnisses nicht in der Position Kritik zu üben. Erfahrungsaustausch sowie das Befolgen von Richtlinien, spielen in allen Berufsbereichen eine immense Rolle. Aus Fehlern lernen, um denselben möglichst ausschließen zu können. In der Fliegerei kam es durch den falschen Umgang mit der Rangordnung zu schweren Flugunfällen (evtl. ist dies ein Grund, warum eine Übersetzung von Cockpit, Hahnenkampf-Platz ist). Die strikte Rollenaufteilung zwischen dem Kapitän und dem ersten Offizier verhinderte die offene und uneingeschränkte Kommunikation. Kopiloten trauten sich häufig nicht wieder besseren Wissens, eine falsche Entscheidung des Kapitäns zu korrigieren oder nur anzusprechen. Die Folgen hierdurch waren verheerend. Es wurden verbindliche Kurse für Flugbesatzungen ins Leben gerufen (CRM = Crew Resource Management). Checklisten-orientierte Arbeitsweisen fanden daraufhin in vielen Berufsbereichen Anwendung, wie zum Beispiel in der chirurgischen Medizin. Der grundlegende Gedanke eines perfekt funktionierenden Verfahrens, sei es in der Fliegerei oder in einem Unternehmen, ist der richtige Umgang mit den vorhandenen Hierarchiesystemen.

Beste Grüße

Markus C. Grill





11.09.2017

Kennen Sie Ihre Angestellten

Lieber Leser,

es gilt alte Vorurteile abzubauen. Arbeitnehmer im Bereich des Niedriglohnsektors gelten weitläufig als geringqualifiziert, womit der Stundenlohn gerechtfertigt werden soll. Viele haben jedoch eine Ausbildung absolviert. Diverse Umstände verhindern das Arbeiten im gelernten Beruf. Das Alter, gesundheitliche Gründe oder andere persönliche Umstände forcieren die Betroffenen, eine Arbeit auf geringem Stundenlohnniveau anzunehmen. Ich habe in meiner beruflichen Laufbahn sämtliche Berufsgruppen kennenlernen dürfen. Vom Schlosser, Elektriker, Krankenschwester, LKW-Fahrer bis hin zum Lokführer u.v.m. Sämtliche Berufsgruppen sind vertreten. Das Potential welches jeder einzelne Angestellte durch seine Ausbildung bzw. seinen beruflichen Werdegang gewonnen hat, gilt es zu nutzen. Dies bildet einen Mehrwert für Ihr Unternehmen, sowie für den Angestellten. Gebraucht zu werden, gefragt zu werden und letztendlich mitverantwortlich sein zu dürfen, steigert das Selbstwertgefühl und den Einsatz für ihr Unternehmen. Gerne helfe ich Ihnen dabei, Ihre Angestellten neu kennenzulernen.

Beste Grüße

Markus C. Grill





13.09.2017

Wer etwas Großes leisten will

Lieber Leser,

„Wer etwas Großes leisten will, muss tief eindringen, scharf unterscheiden, vielseitig verbinden und standhaft beharren.“ (Friedrich Schiller). Dies ist die Maxime, welche ein Unternehmen erfolgreich werden lässt. Die Umsatzzahlen steigen, das Unternehmen wächst und expandiert evtl. sogar. Sie haben die richtigen Entscheidungen getroffen. Ihr Einfluss auf die Belegschaft ist im Ansehen unverändert. Die passenden Menschen wurden von Ihnen in den richtigen Positionen eingesetzt, welche bestimmte Aufgabenbereiche übernehmen. Jede weitere „Positionsaufgabe“ erschwert jedoch die Umsetzung dieser Grundregel. Diesen Leitfaden auf allen Ebenen durchzusetzen bedarf es Entschlossenheit, um als Selbstverständlichkeit angesehen zu werden. Eine direkte Verbindung der Basis mit der Geschäftsführung ist bei immer größer werdenden Unternehmen schier unmöglich. Die weitergetragenen Informationen kommen nunmehr gefiltert und und ohne den wichtigen subjektiven Eindruck zu den endgültigen Entscheidern. Das Große ist geleistet, es wurde scharf unterschieden, vielseitig verbunden und standhaft beharrt. Der tiefe Einblick in den Betrieb geht durch die Vielzahl der Angestellten sowie die indirekte Verbindung mit der Zeit teilweise verloren.

Beste Grüße

Markus C. Grill





29.09.2017

Zeitkollegen

Lieber Leser,

gleiche Arbeit - gleicher Lohn, sollte man meinen... Aber was ist schon gleich? Was ist gut und was weniger gut? Diese Entscheidungen obliegen der Einstellung eines jeden Einzelnen. Gleich sind die Anforderungen an die Stammbelegschaft sowie an die direkt daneben arbeitenden Leihkräfte von Zeitarbeitsfirmen. Leihkräfte, oder besser gesagt Kollegen – oder noch besser ausgedrückt Zeitkollegen. Die Zeitkollegen verrichten exakt dieselbe Arbeit, mit dem Unterschied, dass nicht nur die Zeit gegen sie läuft. Die Anstellungen sind befristet, werden in der Regel für je 3 weitere Monate verlängert, die Zukunft ist ungewiss. Die Bezahlung ist weit unterhalb dessen was Stammangestellte verdienen. Hier erlaube ich mir die Urteile: Das ist die GLEICHE Arbeit. Das ist nicht das GLEICHE Gehalt. Das ist nicht GUT. Unterschiede erklären sich durchaus aufgrund von Boni- oder Gratifikationszahlungen, dies steht hier nicht zur Debatte. Oft ist bereits bei neuen Festangestellten das Einstiegsgehalt höher als bei den Zeitkollegen, selbst wenn diese bereits 9 oder 12 Monate vorher begonnen haben. In Frankreich werden Leiharbeiter mit 10% über dem Gehalt eines vergleichbaren Stammangestellten vergütet – als Ausgleich für die Flexibilität sowie als „Entschädigung“ für die kurze und unsichere Anstellung. Muss der Arbeitsplatz trotz einwandfrei erbrachter Arbeitsleistung nach einem gewissen Zeitraum gewechselt werden, verstärkt das die Einstellung der Zeitkollegen, ausgenutzt zu werden. Und dies letztendlich nur, um nicht festangestellt zu werden (werden zu müssen). Wie soll etwas wachsen, wenn ständig „die Wurzeln ausgerissen werden“? Oder soll hier nichts wachsen und entstehen? Reines Arbeitsvieh, so kommt sich die Mehrzahl der Zeitkollegen vor. Wie soll ein Unternehmen davon profitieren, die Jahresbilanz ausgeschlossen. Ist diese wichtiger als zufriedene und produktive Zeitkollegen? Sind Stammangestellte GLEICHER? Abgesehen von der Arbeitnehmerüberlassung sind Werks-, Pauschal- oder von Gewerkschaften ausgehandelte Tarifverträge weitere Probleme. Letztere wurden von diversen Gewerkschaften durchgeboxt – ausgenommen von den ausgehandelten Vertragsverbesserungen sind die Leiharbeiter und Abrufkräfte. Lohnerhöhungen, angepasster Urlaubsanspruch oder Streikgeld gelten in den meisten Fällen nicht für Zeitkollegen. Dies fördert Frust, hindert Motivation und unterdrückt das Potential, welches die Zeitkollegen mitbringen. Wie Sie diesem Teufelskreis die Hörner stutzen, verrate ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.

Beste Grüße

Markus C. Grill





08.10.2017

Mitarbeiter-Befragungen

Lieber Leser,

betriebliches Hinterfragen bestimmter Sachverhalte wird von vielen Unternehmen als Möglichkeit gesehen, Missstände aufzudecken oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Die Ergebnisse sind je nach Fragestellung überraschend oder mit der Erwartung auf eine spezielle Antwort vorhersehbar. Und genau hier liegen mehrere Probleme begraben. Zum einen bedeutet eine solche Befragung einen sehr großen Aufwand, zum anderen sind die Ergebnisse selten realisierbar – schließlich kann man es nicht jedem Recht machen. Betriebsangehörige sehen dies eher als Muss, denn als Möglichkeit gehört zu werden. Dementsprechend werden die Antworten mit einer generellen „Dagegen“-Einstellung gegeben oder im Gegenteil mit betriebskonformen, putativ angedachten Antworten. Je kleiner eine Abteilung ist, desto einfacher sind Rückschlüsse auf jeweilige Angestellte zu ziehen. Aus diesem Grund sind die Resultate oft ungenau und irrelevant. Was sind die richtigen Fragen, die es zu stellen gilt? Dies kann nur von Mitarbeitern selbst beantwortet werden, wobei auch hier die Betriebszugehörigkeit wieder ein Problem darstellt. Als Mitarbeiter biete ich die Möglichkeit, diese Fragen zu eruieren. Als unabhängiges Mitglied Ihrer Belegschaft, bekomme ich die Sorgen und Nöte meiner Zeitkollegen mit, und kann diese unbedarft, objektiv und sachlich darlegen. Dies ist nicht nur die Grundlage für eine maßgeschneiderte Mitarbeiterbefragung, es ist vielmehr der erste Schritt, um diversen Fragestellungen zuvor zu kommen.

Beste Grüße

Markus C. Grill





21.11.2017

Wertesystem

Lieber Leser,

Werte schaffen sowie Werte vorleben. Diese Einstellung zu leben und vorzuleben, bedeutet mehr als atmosphärische Spruchbilder in den Kantinen und Fluren aufzuhängen. Jedes Unternehmen hat sein ihm eigenes Leitbild. Dieses ist Mission und Vision zur Umsetzung der Unternehmensphilosophie. Engagement, Loyalität und Einpassungsfähigkeit sind wichtige Bausteine für das Fundament eines jeden Wertesystems. Dies kann jedoch nur eingefordert werden, wenn es tatsächlich vorgelebt wird. Keinesfalls verwunderlich ist, das viele Angestellte dieses Wertesystem in Frage stellen. Vorstandsvorsitzende erhalten trotz miserabler Unternehmensführung mit Massenentlassungen Boni in Millionenhöhe. Steuerhinterzieher gleicher Couleur werden vor der Justiz „sanfter“ behandelt als die Verkäuferin, welche Ihr Smartphone in der Betriebskantine auflädt (überspitzt). Im Niedriglohnsektor, meist die Produktion, das Lager oder die Versandabteilung eines Unternehmens, existiert eine komplett differente Sicht auf jenes Wertesystem. Man produziert, lagert und versendet schließlich das Produkt, bildet einen Großteil des Unternehmens ab, wird jedoch geringfügig entlohnt. FORDERN OHNE ZU FÖRDERN. Es bildet sich ein ambivalentes System, welches immer stärker gegen die Unternehmensphilosophie tangiert. Es ist an der Zeit etwas zu ändern, um die „Philosophie eines Unternehmens“ in einen Unternehmens-Pragmatismus zu entwickeln. Im Pragmatismus bemisst sich die Wahrheit einer Theorie an ihrem praktischen Erfolg... (Wikipedia: Pragmatismus)

Beste Grüße

Markus C. Grill




23.11.2017

Ein Zebra auf dem Flur

Lieber Leser,

oft wird mit unverhältnismäßigen Mitteln gegen eine vermeintliche Diagnose angegangen. Große Entscheidungen werden für kleine Probleme als Lösung angesehen. Es wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Im Medizinstudium bekommen viele angehenden Ärzte folgendes Beispiel genannt: „Stellen Sie sich vor, sie befinden sich in einem Krankenzimmer mit verschlossener Tür. Sie hören draußen auf dem Flur Hufgetrappel. Die Wahrscheinlichkeit, das es sich hierbei um ein Pferd anstatt um ein Zebra handelt ist relativ hoch.“ Ein Witz hierzu: Ein Mann (Herr Pschyrembel) kommt zum Arzt. Mit erhobenem rechten Zeigefinger betritt er den Behandlungsraum. „Herr Doktor, wenn ich mir mit dem Finger hier links auf die Schläfe drücke, tut es weh. Wenn ich mir an mein rechtes Knie drücke tut es weh, und wenn ich mir auf den Bauch drücke ebenso, was kann ich nur haben?“ Der Arzt überlegt kurz um ein Zebra ausschließen zu können und kommt zu der einfachen und richtigen Diagnose... „Herr Pschyrembel, Ihr rechter Zeigefinger ist gebrochen...“ Röntgen, Ultraschall, MRT – wäre in diesem Fall bei falscher Diagnose die evtl. Behandlungsfolge. Leider nicht nur in diesem Witz sondern auch viel zu oft in der Realität.(https://presse.wdr.de/plounge/tv/das_erste/2017/06/20170619_operieren_und_kassieren.html). Ob Gier oder einfach nur Unwissen, die Folgen falscher Problembehandlung führen zu neuen, meist schwerwiegenderen Problemen. Einfache Lösungen sind häufig die richtigen für zuerst schwer gedachte Anliegen. Um dies jedoch herauszufinden bedarf es Zeit um sich mit dem Sachverhalt genauer auseinanderzusetzen. Zeitmangel oder falsche Informationsweitergabe erschwert oder verhindert gar eine richtige Problemlösung. Die Folge ist häufig die Probleme per Outsourcing durch hochdotierte Consultants zu lösen, wodurch mit den schön erwähnten Kanonen auf Spatzen geschossen wird. Ein Lösungsansatz muss zu einem großen Teil von innen heraus entstehen. Durch meine Beratung im Niedriglohnsektor, finde ich einfache, effektive und zielgerichtete Optimierungen, welche sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer von Vorteil sind. Durch die 100%ige Mitarbeit als voll integriertes Mitglied Ihres Teams (z.B. in Form eines Leiharbeiters) finde ich die an der Basis so wichtigen und nötigen Diagnosen, ohne die Voreingenommenheit meiner Zeitkollegen welche bei normalen Unternehmensberatung durchaus an der Tagesordnung sind.

Beste Grüße

Markus C. Grill





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